Archiv: Januar 2016

27.01.2016 | Krankenkassenbeiträge werden auch 2017 weiter steigen

Keine Aussicht auf Besserung. Viele versicherten haben Ende letzten Jahres einen Anstieg der Beiträge ihrer Krankenversicherung hinnehmen müssen. Kaum ist die Preissteigerung verdaut melden sich bereits die ersten Versicherer zu Wort und kündigen weitere Erhöhungen für das kommende Jahr 2017 an. Die Tendenz scheint sich auch in den kommenden Jahren nicht in Luft aufzulösen, denn tatsächlich ist sogar von deutlichen steigenden Beiträgen die Rede. So rechnet Herr Christian Zahn, Vorsitzender des Ersatzkassenverbandes mit einer Steigerung des Zusatzbeitrages auf 2% bis zum Jahr 2020. Zum Vergleich,  derzeit beläuft sich der allein vom Arbeitnehmer  zu tragende Zusatzbeitrag auf im Schnitt 1,1%. Ein Anstieg in diesem Maße entspricht einer Steigerung von 0,2-0,3% pro Jahr laut Herrn Zahn. Verantwortlich zu machen ist unter anderem dem demographischen Wandel, sowie zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 16 Milliarden Euro in den kommenden 5 Jahren im Gesundheitssektor. Ein weiterer Faktor ist die Pharmabranche, die im Jahr 2014 durchschnittlich die Preise für Medikamente um 10% anhob und im Jahr 2015 um 4,5%. Ob diese Entwicklung gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Frau Ulrike Elsner, Vorstandschefin des Ersatzkassenverbandes, erklärt im Handelsblatt, dass dem nicht so ist und die Pharmabranche "Wunsch- und Mondpreise" verlangen würde und fordert Reformen im Arzneisektor. Doch wer wird es sein, der die steigenden Kosten tatsächlich tragen wird? Der Arbeitgeberbeitrag ist seit 2015 bei 7,3% eingefroren und der Arbeitnehmer trägt die weiteren 7,3% plus den von den Krankenkassen erhobenen Zusatzbeitrag über den alle weiteren Kostensteigerungen abgefangen werden. Somit sind es die Rentner und die Arbeitnehmer, die letzten Endes das System aufrechterhalten werden. Laut Techniker Krankenkasse werden die Beiträge bis 2050 auf 50% steigen, sollte nicht eingeschritten werden. [caption id="attachment_2750" align="alignnone" width="640"] Berufsunfähigkeit & private Krankenversicherung[/caption]
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22.01.2016 | Die staatlichen Leistungen lassen zu wünschen übrig.

Prokrastination - So beschreibt sich das verschieben unangenehmer Dinge auf einen späteren Zeitpunkt. Es handelt sich hierbei um ein typisch menschliches Verhalten und im Nachhinein betrachtet hat sich  jeder schon einmal darüber geärgert Anstehendes nicht sofort erledigt zu haben. Auch staatliche Organe sind davon betroffen. So warten wir Deutschen schon seit etlichen Jahren auf eine Vereinfachung des Steuerrechts, oder auf eine gelungenere Regelung innerhalb des Rentensystems. Ein Ende der Wartezeit scheint aktuell noch nicht in Sicht und vermutlich haben wir uns auch schon damit abgefunden. Doch was ist wenn es wirklich um Themen geht, die sich als existenzbedrohend herausstellen können? Hier sollte es in keinem Fall zu einem Aufschub kommen, da es im schlimmsten Fall niemanden mehr (außer vielleicht der Familie) gibt, der zur Hilfe kommt und bei finanziellen Engpässen einspringen kann. Die staatlichen Leistungen lassen zu wünschen übrig. Eines dieser Risiken ist das Thema der Berufsunfähigkeit. Der Staat hat sich diesbezüglich weitestgehend aus der Verantwortung genommen.  Laut Versicherungsbote vertritt Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, Rechtswissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin die Meinung der Staat hätte, als er sich 2001 aus der Absicherung der Berufsunfähigkeit zurückzog Verfassungsbruch begangen, da das Herauslösen der dauerhaften Erkrankung aus dem Schutzbereich der Sozialversicherung gegen das Sozialstaatprinzip verstoße. Einig sei man sich darüber, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach heutigen Maßstäben ein Muss ist, da es keine weitere Absicherung seitens der Erwerbsminderung gibt, die auch nur ansatzweise den Ansprüchen der betroffenen Personen genügen würde. Auf gut Deutsch: Diejenigen, die aufgrund ihres verhältnismäßig hohen Risikos innerhalb deren Tätigkeit einen zu teuren Beitrag innerhalb einer BU zahlen müssten, werden, wenn der Beitrag aus Kostengründen nicht bezahlt werden kann, im Regen stehen gelassen. Den Gesellschaften ist in diesem Zusammenhang wenig Vorwurf zu machen, da sie Leistung gegen ein kalkuliertes Entgelt anbieten. Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gesellschaften nun mal keine Sozialversicherer seien und auf Gewinnmaximierung achten müssen.   Das komplette Interview finden Sie hier. [caption id="attachment_2650" align="alignnone" width="625"] Beratung Online[/caption]
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14.01.2016 | Wer zahlt bei Phishing?

Phishing -  das Stehlen von Passwörtern durch Emails, Webseiten oder SMS Der Begriff des Phishings ist mittlerweile in aller Munde und sollte auch Grund zur Sorge sein. Der Begriff selbst kommt aus dem englischen "fishing zu Deutsch angeln, das "p" wurde ergänzt und bezieht sich auf Passwörter.  Die Zahl der Cyberkriminalität steigt stetig an und die verursachten Schäden gehen in die Milliarden. Doch wie kann man sich schützen und besteht die Möglichkeit sich gegen dieses Risiko abzusichern? Grundsätzlich kann man sagen, ja, aber der Umfang ist bisher noch begrenzt. Zwar erkennen die Versicherer nach und nach das Risiko und stellen sich immer mehr darauf ein, aber Policen, die wirklichen Versicherungsschutz bieten sind bisher noch Mangelware. Ob Ihre Versicherung im Bereich Phishing leistet können Sie selbst prüfen. Innerhalb Ihres Versicherungsscheins sind alle Leistungen aufgelistet und unter dem Passus Trickdiebstahl können Sie erkennen, ob Ihre Versicherung in diesem Fall die Hausratversicherung zahlt. Wichtig ist außerdem, dass diverse Versicherer bei grober Fahrlässigkeit die Leistung kürzen, oder verweigern. Ein solcher Fall liegt vor, wenn Sicherheitsvorkehrungen wie die Installation eines Virenscanners nicht getroffen wurden. Je nach Gesellschaft reicht die Spanne der Entschädigungsleistung von 500€-3000€. Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Auch für Unternehmen gewinnt dieser Bereich immer mehr an Bedeutung, doch wurden hier aufgrund des hohen Risikos bereits umfassendere Konzepte erstellt, die das Unternehmen schützen. Auch hier stehen wir gerne zur Seite und beraten Sie gerne.   [caption id="attachment_3035" align="alignnone" width="666"] Phishing[/caption]
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13.01.2016 | Vielen Dank an 166 Partner

Das wir uns nicht nur im Privatkundenbereich, sondern auch bei #Firmen auskennen ist kein Geheimnis. ;) Wenn man es allerdings von Partnern  zertifiziert bekommt, freut man sich natürlich umso mehr. Unser Dank geht an mittlerweile  166 Firmen, die die Zusammenarbeit mit uns empfehlen, uns Ihr Vertrauen schenken und uns zur Seite stehen sollten wir, oder unsere Kunden einmal Hilfe benötigen. #regensburg Ihr Team der ISH GmbH
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12.01.2016 | Die Deutschlandrente

Eine gute Idee, oder doch wieder nur halbdurchdacht? Die aktuell brisante politische Lage innerhalb und außerhalb Europas ließ sie beinahe komplett aus den Köpfen der Menschen verschwinden, doch nun wird erneut über die sogenannte Deutschlandrente diskutiert. So nach und nach gewinnt der Ton zwischen Befürwortern und Kritikern langsam an Schärfe und es wird sich zeigen wie letzten Endes über die zukünftige Rentenpolitik Deutschlands entschieden wird. Die Rente für jeden Die Idee ist es einen Produkt für jeden deutschen Bundesbürger anzubieten, das innerhalb eines zentralen Rentenfonds verwaltet wird. Die Deutschlandrente soll den Verbraucher vor der Unübersichtlichkeit des Marktes und diversen undurchsichtigen Produkten,  wie beispielsweise Schiffsfonds schützen. Jeder soll in die Deutschlandrente einzahlen indem der Arbeitgeber die Beiträge direkt vom Lohn abführt. Die Politik würde derzeit ihren Segen mit überwältigender Mehrheit geben und auch viele Nichtpolitker stimmen einer gemeindewohlorientierten Altersvorsorge zu, doch gilt es hier natürlich auch die andere Seit der Medaille zu betrachten. In einem Interview der FAZ teilte Manfred Laux, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Investment- und Asset-Managementgesellschaften (BVI) dessen Sorgen bezüglich der Deutschlandrente mit. Laux verwies dabei auf die Problematik der einheitlichen Anlagepolitik, so kann die vielleicht konservative Anlagestrategie des Fonds für die ältere Bevölkerungsschicht von Vorteil sein, jedoch für junge Anleger eher kontraproduktiv. Ist das Geld geschützt vom Staat? Da die Deutschlandrente von der deutschen Rentenversicherung verwaltet werden soll, gibt es keine Garantie, dass der Staat in Zeiten des Kapitalmangels nicht versucht Geld des Fonds zum Stopfen von versicherungsfremden Finanzierungslöchern zu verwenden. Laux verwies hierbei auf die konstante Nutzung des Staates der Sozialkassen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Angelegenheit entwickelt. Wir halten Sie natürlich gerne weiterhin auf dem Laufenden.
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05.01.2016 | Zahl der Einbrüche auch im letzten Jahr gestiegen

Einbrüche generell durch Hausratversicherung gedeckt. In der dunklen Jahreszeit passieren die meisten Einbrüche in Häuser und Wohnungen. In den letzten fünf Jahren ist ihre Zahl um rund ein Drittel gestiegen. Besonders Bayern ist davon betroffen. Bundesweit wurden im Jahr 2013 149.000 Fälle registriert. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg somit 3,7% und es wurde ein neuer Höchststand seit den letzten 15 Jahren erreicht. 2014 stieg die Zahl der Einbrüche in Bayern um 28,6%. Damit ist Bayern Spitzenreiter im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sind es immer mehr internationale Banden und reisende Täter, die innerhalb Bayerns agieren. Dennoch ist das Einbruchsrisiko in Bayern trotz des hohen Anstiegs immer noch relativ gering. Wer zum Opfer wird, geht im Allgemeinen davon aus, dass seine Hausratversicherung den materiellen Schaden schon ersetzen werde. Doch das erweist sich oft als trügerische Hoffnung. Es gibt nämlich einige Faktoren, die den Versicherungsschutz begrenzen. Zum einen erstattet die Assekuranz generell die Wiederbeschaffungskosten, nicht aber den Original-Kaufpreis oder den heutigen Neuwert. Zudem darf der Ersatz für Wertsachen meist 20 oder 30 Prozent der Versicherungssumme nicht überschreiten, bei Bargeld ist der Versicherungsschutz oft bei 1.000 Euro gedeckelt (zumindest bei alten Policen). Auch der Missbrauch von Kreditkarten ist häufig kaum oder gar nicht abgedeckt. Zum anderen liegen in vielen Fällen keine Kaufbelege mehr vor, oder der Wert des Hausrats hat sich seit Abschluss der Versicherung deutlich erhöht. Daher ist es wichtig, den Hausrat umfassend zu dokumentieren (Belege und ggf. Fotos) und die Versicherung regelmäßig anzupassen.
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