Archiv: März 2016

15.03.2016 | Phishing - Neue Wege der Betrüger

Die Phishing-Betrüger werden kreativer. Die Maschen und Tricks von Internetkriminellen werden immer kreativer und schwerer zu durchschauen und die Schäden, die sie anrichten gehen allein in Deutschland in die Millionen. Cyberkriminalität in Form von Phishing-Mails, falschen Anrufen, oder Hackerattacken werden deutlich zahlreicher und immer mehr betroffene melden sich zu Wort. Oftmals wird der Schaden zu spät gemeldet, oder gar nicht erst registriert. Ein paar wichtige Grundsätze sollten Sie deswegen beachten, wenn Sie sich gegen solche Angriffe schützen wollen. [caption id="attachment_3035" align="alignnone" width="770"] Phishing[/caption] 1.) Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten zu Ihrem Onlinebanking preis. Auch nicht, wenn Sie einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter erhalten, der Sie um diese Daten bittet. Kein seriöser Anbieter ruft Sie an, oder schreibt Ihnen eine Nachricht, um sich diese bestätigen zu lassen. Diese Daten liegen ja bereits vor. Sollte Ihnen ein angeblicher Mitarbeiter weißmachen wollen, dass es einen Angriff auf Ihr Konto gegeben hat und Sie zum Datenabgleich um Ihre Zugangsdaten bitten sollte, seien Sie auch hier erst einmal skeptisch. Lassen Sie sich den Namen des angeblichen Beraters geben und beenden Sie das Gespräch und rufen selbst noch einmal bei Ihrer Bank an. Sollte es sich wirklich um einen seriösen Berater handeln, werden Sie an ihn weitergeleitet werden. Falls nicht sind Sie gerade einem Täuschungsversuch entkommen. 2.) Öffnen Sie keine suspekten Emails, oder deren Anhänge Auch wenn Ihnen der Absender zunächst nicht komisch vorkommt, sollten Sie beim Öffnen von Anhängen vorsichtig sein. Die Prüfung der Datei mit Ihrem Virenscan, ist schon der erste Schritt Betrügereien aus dem Weg zu gehen. Kriminelle nutzen auch immer häufiger Behörden zur Verschleierung deren Emails. So erhielten Hundertaussende Nutzer eine angebliche Warnung des Bundeskriminalamtes vor einem von Trojaner namens Locky, der aktuell die Runde mache und ein im Anhang befindlicher Virenscan könne Abhilfe schaffen. Blöderweise enthielt der Anhang selbst den Virus und die E-Mail wurde zur Täuschung aufgesetzt.    
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09.03.2016 | BU-Rente trotz falscher Gesundheitsangaben

Neues BGH-Urteil spricht Recht auf BU-Rente zu. Es ist definitiv ein Urteil, welches noch für Furore sorgen wird. Ein Kunde hat bei Abschluss einer BU falsche bzw. unvollständige Gesundheitsfragen angegeben und sich dennoch das Recht auf BU-Rente erstritten. Wie ist das möglich? Normalerweise besteht für die Gesellschaft das Recht den Vertrag anzufechten sollten falsch getroffene Angaben bezüglich des Gesundheitszustandes angegeben worden sein. Der BGH sieht dies anscheinend anders. In diesem spezifischen Fall sah es folgendermaßen aus. Der Kunde hatte bei Antragsstellung Vorerkrankungen verneint, obwohl er schon seit Jahren an Morbus Parkinson litt. Sechseinhalb Jahre später wurde dieser BU und stellte 10 Jahre später den Antrag auf BU-Rente. Dieser wurde von Seiten der Gesellschaft angefochten und der Vorwurf der arglistigen Täuschung stand im Raum. Da der Mann in der Zwischenzeit verstorben war, ging dessen Frau vor Gericht und bekam in folgendem Urteil Recht zugesprochen.   Die Begründung des BGH bezog sich auf die zehnjährige Frist, die inzwischen verstrichen sei. Somit stand der Witwe die BU-Rente des Verstorbenen zu. Das Urteil zieht weitere Kreise als zunächst angenommen, denn warum ist denn nun überhaupt die Angabe von gesundheitlichen Schäden notwendig, wenn alles was der Kunde tun muss zehn Jahre durchhalten ist? Warum sich die Mühe machen überhaupt Gesundheitsfragen zu beantworten, wenn das Recht auf Leistung ab dem Verstreichen der zehnjährigen Wartezeit bei BU gegeben ist? Viele werden sich nun denken: "Glück für die Witwe" und "endlich schlägt jemand der Versicherung ein Schnippchen", doch ist dieser Urteilsspruch gerade für diejenigen, die alle Gesundheitsfragen akribisch recherchiert und  beantwortet haben, um alle Fehler von vornherein auszuschließen, ein Tritt in die Magengrube. Es bleibt abzuwarten welche Konsequenzen von Seiten der Gesellschaften und von Seiten der Kunden resultieren.  
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02.03.2016 | Wie versichert man einen Foodtruck?

In Deutschland schossen Sie in den letzten Jahres wie Pilze aus dem Boden. Mobile Foodtrucks, die ihren Gästen vor dem Arbeitsplatz, oder an öffentlichen Plätzen schnelles und immer erleseneres Essen anbieten haben ihren Weg aus den USA schon lange nach Deutschland gefunden. Der Hähnchenstand, der Metzger, oder auch der mobile Dönerladen sind keine Seltenheit mehr, sondern eher die Regel geworden. Doch werden immer außergewöhnlichere Speisen aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde angeboten. So ist mittlerweile auch asiatische, indische, sowie amerikanische Küche in Großstädten genauso verbreitet wie die Currywurstbude in Berlin. Doch müssen sich Betreiber auch mit den Risiken befassen, die ein solcher Foodtruck mit sich bringt. Ein Betreiber eines solchen Trucks haftet selbstverständlich auch für die Qualität des Essens, das er zubereitet. Werden die Kunden aufgrund mangelnder Hygiene, oder abgelaufener Lebensmittel krank, sind Ansprüche gegenüber dem Foodtruck-Betreiber genauso gerechtfertigt, wie es in einem normalen Restaurant der Fall wäre. [caption id="attachment_3160" align="alignnone" width="767"] Foodtruck[/caption] Selbstverständlich ist je nach Ausstattung ein Foodtruck auch ein Vermögensgegenstand und die Höhe des Wertes beziffert sich anhand der Einrichtungsgegenstände, also der verbauten Küche, und den verwendeten Werkzeugen, wie Messer Schüsseln, Kühlung etc.. Und nicht nur der Inhalt des Foodtrucks sollte korrekt abgesichert sein, der Foodstruck selbst benötigt die passende KFZ-Versicherung, um zu gewährleisten, dass alle Risiken korrekt abgedeckt wurden. Wie Sie Ihren Foodtruck korrekt versichern und auf was Sie achten müssen erfahren Sie bei uns. Wir beraten Sie gerne.  
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02.03.2016 | Sturz beim Firmenlauf - Zahlt die gesetzliche Unfallversicherung?

In größeren Unternehmen sind sie Gang und Gäbe. Die Rede ist von Firmen ausgerichteten Läufen, die das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Unternehmens stärken sollen und meistens einem sozialen Zweck dienen. Die Teilnahme ist in der Regel freiwillig, doch werden die Arbeitnehmer häufig aufgrund der meist kürzeren Strecke motiviert an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, um das Gesicht des Unternehmens zu wahren. Doch wie steht es mit Unfällen, die innerhalb eines solchen Laufes passieren können? Werden die daraus resultierenden Schäden von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt? Dieser Frage ist nun auch das Sozialgericht in Detmold auf den Grund gegangen. [caption id="attachment_3154" align="alignnone" width="806"] Firmenlauf[/caption] Eine 48 jährigen Klägerin war bei einem von ihrer Firma initiierten Laufwettbewerb bei der Überquerung einer Straße gestürzt und hatte sich nicht unerhebliche Schäden im Gesichtsbereich und an einem ihrer Knie zugezogen. Dass man innerhalb der Arbeitszeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht ist wohl jedem bekannt, ob es sich bei einem Firmenlauf allerdings um Arbeitszeit im eigentlichen Sinne handelt, musste noch geklärt werden. Die Berufsgenossenschaft hatte argumentiert, dass ein Firmenlauf nicht zur Förderung des Gemeinschaftsgedankens in einem Unternehmen beitragen würde und auf Grundlage dessen die Leistung verweigert. Das Gericht hat der Klage der Arbeitnehmerin stattgegeben und kam zu dem Schluss, dass Firmenläufe sehr wohl zur Förderung des Gemeinschaftsgedankens dienen und dem entsprechend auch als Arbeitszeit zu werten seien. Die Klägerin hatte also in allen Punkten Recht erhalten. Sollten Sie also noch keine private Unfallversicherung haben, die ohnehin 24 Stunden Deckung bietet, können Sie zumindest beruhigt am Firmenlauf teilnehmen. Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.  
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