Archiv: Februar 2022

Krypto-Währung versichern? Geht das?

25.02.2022 | Krypto-Währung versichern? Geht das?

Krypto-Währungen erfreuen sich einer enormen Beliebtheit. Die bekannteste Anlageform sind Bitcoins. Doch lässt sich das digitale Vermögen auch versichern? Versehentlich Festplatte oder Stick gelöscht, und darauf war ausgerechnet der Zugang zur Krypto-Wallet, also zur digitalen Brieftasche. Was nun? - Schon seit geraumer Zeit gibt es neben „analogen“ Investitionen auch die Möglichkeit, Geld in digitale Werte anzulegen. Vor allem eine Anlageform erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Kryptowährungen. Die bekannteste virtuelle Währung ist der Bitcoin mit einem aktuellen Wert von etwa 31.400 Euro pro Stück. - So modern und (angeblich) praktisch Kryptowährungen auch sind – sie können auch schnell weg sein. Da das Krypto-Vermögen kein „anfassbarer“ Wert ist, sondern der Zugang dazu die Form eines 26- bis 32-stelligen alphanumerischen digitalen Schlüssels hat, stellt sich die Frage: Kann das digitale Geld überhaupt versichert werden? Denn die mittlerweile hohen Summen bei Kryptowährungen lösen bei vielen Anlegern Sorge aus, was geschieht, wenn der Zettel, der USB-Stick oder das virtuelle Wallet mit dem Zugangscode verloren geht, zerstört oder gehackt wird. Der Krypto-Analyst Timothy Peterson schätzt, dass durch solche Pannen täglich 1.500 Bitcoins verloren gehen. Neuland Krypto bei den Versicherern Der Spezialversicherer Hiscox erklärt: „Krypto ist ein sehr komplexer Bereich und noch vielerorts Neuland für die Versicherungsbranche. Man kann die Risiken schwer kalkulieren, da sich der Wert von Kryptowährungen täglich ändert. Trotzdem ist es möglich, Kryptowährungen zu versichern – und das ist auch sehr sinnvoll: Gerade die Sicherung des privaten Schlüssels ist essenziell, wenn Anleger in Kryptowährung investieren.“ Hiscox ist unter anderem auf Online-Risiken spezialisiert und gibt nun bekannt, dass man sich gegen so einen Verlust im Rahmen der Hiscox Allrisk-Haus-und-Kunst-Versicherung abdecken kann. Bei diesem Tarif handelt es sich eigentlich um eine Hausratversicherung, in der aber die Kryptowährung bis zu einem gewissen Betrag über die Private Cyber Deckung versichert wird. - Investieren Sie auch und möchten ihr Online-Vermögen absichern? Dann berechnen wir gerne ein passendes Angebot für Sie. Haben Sie generell Interesse an einer Hausratversicherung? Lesen Sie hier mehr.   Ihr Team der ISH GmbH
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Wenn die Psyche einen aus dem Arbeitsleben wirft

18.02.2022 | Wenn die Psyche einen aus dem Arbeitsleben wirft

Die Psyche ist das häufigste Problem, das Menschen aus dem Arbeitsleben werfen kann. Psychische Erkrankungen sind nach wie vor die häufgisten Auslöser für eine Berufsunfähigkeit hierzulande. Psychische Störungen sind die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit. Zwei von fünf Leistungsfällen (40,6 Prozent) seien auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Welche Auswirkungen psychische Erkrankungen auf die Leistungsfälle im Bereich der BU-Versicherung hat, hat sich die Debeka angeschaut. Eine aktuelle Analyse der Debeka zeigt, dass Ursache Nummer Eins die Psyche ist. Auf Platz 2 und 3 folgen Neubildungen – also bösartige und gutartige Tumore – (16,9 Prozent) und Probleme mit dem Bewegungsapparat (14,1 Prozent). Für die Analyse hat die Debeka die Daten von ca. 481.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten aus dem Jahr 2020 ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die in dem Jahr rund 950 neu eingetretenen Leistungsfälle. Dabei zeigte sich: Die Anzahl psychischer Erkrankungen als Hauptursache für Berufsunfähigkeit war 2020 im zweiten Jahr in Folge leicht gesunken. Insgesamt schwanke sie jedoch seit Jahren zwischen 40 und 45 Prozent, informiert der Versicherer. Psyche im Unterschied von Frau und Mann Frauen sind öfter betroffen, als Männer. Dass Frauen so viel häufiger psychisch krank sind, könne daran liegen, dass sie stärker zwischen Beruf und Familie belastet sind als etwa die Männer. Bei denen wiederum kommen gleich nach dem Kopf der Bewegungsapparat ins Spiel und stellt damit den dritthäufigsten Grund für beruflichen Ausfall dar. Berufsunfähigkeit bei Psychischen Erkrankungen Das Besondere an psychischen Erkrankungen ist unter anderem, dass sie sich oft über einen langen Zeitraum hinziehen. Das führt nicht nur zu vielen Fehltagen, für die Arbeitgeber Lohnfortzahlung und Krankenkassen Krankengeld zahlen müssen. Wenn die Krankheit Sie für mehr als 6 Monate nicht mehr arbeiten lässt, gelangen Sie bereits in den Bereich einer Berufsunfähigkeit. Das Corona-Virus und die Psyche Anfang März wurden einige Versicherer befragt, wie sie entscheiden würden, wenn jemand mit dem Corona-Virus infiziert war und nun eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte. Die einhellige Meinung war, dass sich eine ausgeheilte Infektion nicht negativ auswirkt. Das ist sicherlich eine gute und beruhigende Einstellung gewesen. Inzwischen ahnen viele, dass die Folgen der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus nicht weniger bedeutend als das Virus selber werden. Viele spüren die ungewisse wirtschaftliche Zukunft bis zur puren Existenzangst. Es liegt auf der Hand, dass das wirklich krank machen kann, vor allem, wenn man eher nicht zu den positiv denkenden Menschen gehört. - Haben Sie noch keine BU? Dann lassen Sie sich schnell und individuell beraten! Lesen Sie HIER mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung! Ihr Team der ISH GmbH  
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Urteil zur Betriebsschließungsversicherung des BGH

04.02.2022 | Urteil zur Betriebsschließungsversicherung des BGH

Tausende von Betrieben haben sich für den Fall von behördlich angeordneten Schließungen versichert, doch kassierten in den Corona-Lockdowns eine Absage. Und mancher Streit darüber landet vor Gericht – nun erstmals vor dem BGH. Marco Ceccaroli musste im März 2020 sein Restaurant „Bellavista“ im Ostsee-Ferienort Travemünde zwei Monate schließen. Staatliche Hilfe gab es damals noch nicht, deshalb war die Angst, in die Insolvenz zu rutschen sehr hoch. Im November 2020 folgte ein zweiter Lockdown, diesmal für fünf Monate. Doch der Restaurantbesitzer fühlte sich abgesichert, hatte extra bereits Jahre zuvor eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen. Diese sollte zum Beispiel für einen Ausgleich bei entgangenen Einnahmen und fortlaufenden Betriebskosten wie Miete oder Lohnzahlungen für Mitarbeiter gedacht sein. Rund 40.000 Euro wollte Herr Ceccaroli von der Versicherung. Aber die Gerichte sahen das anders: Weil die Corona-Pandemie nicht ausdrücklich im Vertrag genannt ist, brauchte die Versicherung nichts zahlen. Ein Angebot von etwa 7.000 Euro habe Herr Ceccaroli abgelehnt. Er zog nun vor den Bundesgerichtshof (BGH) nach Karlsruhe, der die Revision aber am vergangenen Mittwoch zurückwies. Az: IV ZR 144/21 Das Kleingedruckte zählt Das oberste deutsche Zivilgericht hat sich nun erstmals mit der Thematik befasst, aber es gibt viele vergleichbare Fälle. Es wird immer auf de genauen Wortlaut der Versicherung ankommen. In der Police des Gastronomen, die vor der Pandemie abgeschlossen wurde, standen weder Covid-19 noch Sars-CoV-2 namentlich drinnen. Doch es gab eine lange Liste mit Krankheiten und Krankheitserregern. Herr Ceccarolis BGH-Anwalt Siegfried Mennemeyer argumentierte, niemand lese sich eine so klein gedruckte Liste durch. Darüber stehe – deutlich herausstechend – das „Versprechen“, bei einer Betriebsschließung versichert zu sein. Urteil des BGH Eine solche Detailliste ergebe aber keinen Sinn, wenn jede meldepflichtige Krankheit vom Versicherungsschutz umfasst sein sollte, sagte die Vorsitzende Richterin Barbara Mayen bei der Urteilsverkündung. Man sollte erkennen können, dass die Liste abschließend sei. Man sollte nicht davon ausgehen dürfen, dass der Versicherer auch für Krankheiten die Deckung übernehmen will, die nicht in diesem Katalog aufgeführt sind und die – wie Corona – erst Jahre nach Vertragsschluss auftreten. Reaktion auf das Urteil Ceccaroli, der das „Bellavista“ 2003 von seinem Vater übernommen hatte, war verärgert. Zwar habe er das nach zwei Niederlagen erwartet, aber dass Versicherungen durch „verklausulierte“ Beschreibungen Recht bekommen, fühle sich schon ungerecht an. Herr Ceccaroli akzeptierte das Urteil schlussendlich und schaue nach vorne. Finanziell sei er abgesichert. Und die beiden letzten Sommer seien gut für den Gastronomen gewesen. Viele Touristen seien zur Ostsee gekommen. Die beklagte Axa begrüßte die BGH-Entscheidung, weil sie den Versicherten und der Axa Rechtssicherheit gäbe. Es brauche klare vertragliche Grundlagen für die Regulierung von Versicherungsfällen. Ähnlich äußerte sich der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Grundsätzlich könne er die Enttäuschung von Gastronomen und Hoteliers verstehen, wenn Versicherer Zahlungen ablehnen. Versicherer können aber nur das bezahlen, was versichert sei. Und Corona sei nicht versichert, wenn es in der Liste versicherter Krankheiten der Versicherungsbedingungen nicht genannt sei. Die Betriebsschließungsversicherung Die Betriebsschließungsversicherung ist eine Sonderform der Betriebsunterbrechungsversicherung und sichert Vermögensschäden ab, die dem versicherten Betrieb dadurch entstehen, dass die zuständige Behörde infolge des Auftretens einer nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit oder eines Krankheitserregers am Versicherungsort die Betriebsschließung oder weitere entsprechende Maßnahmen anordnet. Was ist abgesichert? Schäden durch behördliche Schließung zur Verhinderung der Seuchenverbreitung, entgangener Gewinn, Wiedereröffnungskosten Schäden durch von Behörden angeordnete Desinfektion des Betriebs, Kosten für Desinfektion Schäden an Waren durch Entseuchung oder Vernichtung, Kosten der Entseuchung Lohn- und Gehaltszahlungen für beschäftigte Personen, denen wegen Ansteckungsgefahr eine Ausübung der Tätigkeit untersagt wird Kosten für Ermittlungs- oder Beobachtungsmaßnahmen gem. Bundes-Seuchengesetz Haben Sie als Firmen-, Hotel- oder Restaurantinhaber noch keine Betriebsschließungsversicherung? Dann kontaktieren Sie uns und wir kümmern uns um ein Angebot! Möchten Sie ein Unternehmen aufbauen und haben noch keine Betriebshaftpflicht? Lesen Sie hier mehr.   Ihr Team der ISH GmbH      
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