IW Consult, ein Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft, hat zusammen mit der „WirtschaftsWoche“ und weiteren Partnern den „Klimaindex 2050“ vorgestellt. In der Studie werden die Folgen des Klimawandels für die 71 kreisfreien deutschen Großstädte prognostiziert. Zehn Risiken stehen dabei im Fokus: Hitzestress, Hitzewellen, Wasserknappheit, Dürrestress, Starkregen, Überschwemmungen, Sturmfluten, Sturm, Tornado und Hagel.
Die stärksten Auswirkungen erwarten die Analysten in Bremerhaven, das auf einen Klimaindexwert von 5,03 kommt. Vor allem das hohe Risiko von Sturmfluten ist dafür ausschlaggebend. Wie alle anderen Metropolen muss sich die Küstenstadt zudem auf häufigere und heftigere Stürme einstellen.
Im Gefährdungsranking folgen Mannheim (4,71), Ludwigshafen am Rhein (4,69), Bremen (4,51) und Heidelberg (4,49), in denen Stürme und Überschwemmungen die Hauptrisiken darstellen.
Die geringste Gefährdung sehen die Studienautoren in Remscheid (3,14), Bielefeld (3,19) und Salzgitter (3,24). Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass der Klimawandel nicht einzelne Regionen isoliert betrifft, sondern langfristig nahezu alle Teile Deutschlands vor neue Herausforderungen stellt.
Was geht Ihnen jetzt vielleicht durch den Kopf?
Der Klimawandel macht sich für viele Menschen nicht in abstrakten Studien bemerkbar, sondern im ganz normalen Alltag. Plötzlich steht nach einem Sommergewitter Wasser im Keller, Rollläden sind nach einem Hagelschauer beschädigt oder der Garten ist innerhalb weniger Minuten überflutet.
Kurz darauf folgt meist die entscheidende Frage: „Wie gut bin ich eigentlich selbst auf solche Wetterereignisse vorbereitet?“
Genau hier setzt die praktische Betrachtung an. Denn unabhängig davon, ob eine Stadt im Ranking weit oben oder unten steht, zeigen die letzten Jahre sehr deutlich:
Extreme Wetterereignisse treten häufiger auf, sind intensiver und betreffen längst nicht mehr nur klassische Risikogebiete.
Typische Situationen, die heute keine Ausnahme mehr sind:
Starkregen innerhalb weniger Minuten überfordert Kanalisationen
Wasser drückt durch Kellerfenster oder Lichtschächte
Hagel beschädigt Dächer, Rollläden, Fenster oder Photovoltaikanlagen
Stürme reißen Ziegel ab oder werfen Bäume auf Gebäude
Die entscheidende Frage lautet also nicht mehr, ob etwas passiert – sondern wann und wie gut man vorbereitet ist.
Welche Möglichkeiten habe ich jetzt als Eigentümer oder Mieter?
Die gute Nachricht: Es gibt heute sehr gute Möglichkeiten, sich gegen die finanziellen Folgen von Extremwetter durch den Klimawandel abzusichern.
Allerdings zeigt die Praxis, dass viele Versicherungsverträge:
vor Jahren abgeschlossen wurden
auf damaligen Risikoeinschätzungen basieren
neue Wetterphänomene nur unvollständig berücksichtigen
Deshalb ist es wichtig, die eigenen Optionen zu kennen.
Grundsätzlich kommen – je nach Situation – folgende Absicherungen infrage:
Hausratversicherung mit erweitertem Unwetterschutz
Entscheidend ist nicht nur, ob ein Schutz besteht, sondern:
welche Schäden konkret versichert sind
welche Ausschlüsse gelten
wie hoch mögliche Selbstbeteiligungen sind
Der Klimawandel verändert nicht nur das Wetter, sondern auch die Anforderungen an einen zeitgemäßen Versicherungsschutz.
Das passiert natürlich alles durch den Klimawandel. Das dürfen wir nicht vergessen!
Klimarisiken unterscheiden sich stark nach Region
Je nach Region zeigt sich der Klimawandel in sehr unterschiedlichen Ausprägungen – von Starkregen über Hagel bis hin zu Sturmfluten.
Ein wichtiger Punkt, der häufig unterschätzt wird: Klimawandel und die Risiken sind regional sehr unterschiedlich – selbst innerhalb Deutschlands.
Gerade diese regionalen Unterschiede machen deutlich, warum pauschale Aussagen zum Klimawandel und seinen Folgen oft zu kurz greifen.
Beispiele aus der Praxis:
01
Küstenregionen
erhöhtes Risiko für Sturmfluten
starke Winde und Orkanböen
Rückstau durch überlastete Entwässerungssysteme
02
Ballungsräume
Starkregen trifft auf versiegelte Flächen
Wasser kann kaum versickern
Tiefgaragen und Keller sind besonders gefährdet
03
Ländliche Regionen
hohe Hagelintensität
Sturmschäden an Nebengebäuden
Überschwemmungen durch kleine Gewässer
04
Mittelgebirge
Starkregen auf geneigten Flächen
Hangwasser drückt gegen Gebäude
lokale Überflutungen ohne Flussnähe
Was passiert im Schadenfall konkret?
Um das Thema greifbarer zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Szenarien:
Ein Beispiel: Nach einem starken Gewitter läuft Wasser durch einen Lichtschacht in den Keller. Möbel, Elektrogeräte und gelagerte Gegenstände werden beschädigt. Die Aufräumarbeiten dauern Tage, die Trocknung Wochen.
Durch den Klimawandel nehmen Extremwetterereignisse zu, wodurch Schäden entstehen, die vor einigen Jahren noch als Ausnahme galten.
Viele Betroffene sind überrascht, wenn sie feststellen:
Nicht jeder Wasserschaden ist automatisch versichert
Rückstau gilt oft als eigener Risikobaustein
Elementarschäden müssen explizit eingeschlossen sein
Finanziell kann das schnell bedeuten:
mehrere tausend Euro Schaden
zusätzliche Kosten für Trocknung
Nutzungsausfälle von Wohn- oder Arbeitsräumen
Welche Versicherungen spielen eine zentrale Rolle?
In der Zukunft werden Sie mit diesen Versicherungen sicher für den Klimawandel abgesichert
Hausratversicherung
Sie schützt Ihr bewegliches Eigentum – Möbel, Kleidung, Elektrogeräte. Wichtig ist, ob:
Zahlen und Fakten: Warum Vorsorge immer wichtiger wird
Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen:
Schäden durch Extremwetter erreichen regelmäßig Milliardenhöhe
Starkregen zählt zu den häufigsten Schadenursachen
Viele Schäden entstehen fernab klassischer Hochwasserzonen
Ein erheblicher Teil der Haushalte ist unzureichend abgesichert
Die steigenden Schadenzahlen sind eine direkte Folge des Klimawandels und seiner zunehmenden Extremwetterereignisse.
Für sehr viele sieht es auch sehr erschreckend aus. Deswegen sollte man sich gut absichern und etwas für den Klimawandel machen.
01
Warum alte Versicherungen oft nicht mehr ausreichen
Ein Großteil der bestehenden Versicherungsverträge wurde zu einer Zeit abgeschlossen, in der der Klimawandel in dieser Form noch keine Rolle spielte.
Starkregenereignisse, lokale Überschwemmungen oder extreme Hagelschäden wurden damals statistisch deutlich seltener erfasst.
Entsprechend sind viele Versicherungsbedingungen veraltet oder enthalten Einschränkungen, die auf heutigen Risikolagen nicht mehr passen. Häufig fehlen beispielsweise klare Regelungen zu Rückstau, Starkregen oder oberflächlichem Wasser, das in Gebäude eindringt.
Für Versicherungsnehmer ist das problematisch, da sie sich in Sicherheit wiegen, obwohl tatsächlich relevante Risiken nicht abgedeckt sind. Der Klimawandel sorgt jedoch dafür, dass genau diese Risiken immer häufiger auftreten.
Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Versicherungsschutzes ist daher kein Luxus, sondern eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme.
Ziel ist es nicht, möglichst viele Bausteine einzukaufen, sondern gezielt die Risiken abzusichern, die durch den Klimawandel realistisch geworden sind.
Häufige Fragen, die uns in der Beratung gestellt werden (FAQs)
Nein. Starkregen gilt versicherungstechnisch als eigenes Risiko.
Nein. Viele Überschwemmungen entstehen durch Starkregen und Rückstau.
In vielen Regionen liegt der Mehrbeitrag deutlich unter den erwarteten Schadenkosten.
Nur, wenn das entsprechende Risiko auch tatsächlich versichert ist.
Ja, insbesondere bei älteren Verträgen oder geänderten Wohnsituationen.
Der Klimawandel führt zu häufigeren und intensiveren Wetterereignissen, was die Schadenhäufigkeit und Schadenhöhe deutlich erhöht.
Warum eine individuelle Beratung entscheidend ist
Jede Immobilie, jede Region und jede Lebenssituation ist anders. Standardlösungen führen deshalb oft zu trügerischer Sicherheit.
Eine individuelle Analyse berücksichtigt:
Ihren konkreten Wohnort
regionale Klimarisiken
Bauweise und Nutzung der Immobilie
bestehende Verträge und Deckungslücken
Wir als Versicherungsmakler finden für Sie die Lösung, die wirklich zu Ihrer Situation passt – nicht mehr und nicht weniger.
Jetzt handeln, bevor der Schaden eintritt
Extremwetter lässt sich nicht verhindern. Finanzielle Folgen lassen sich jedoch sehr wohl absichern.
Wenn Sie wissen möchten:
-wie gut Sie aktuell geschützt sind
-ob Ihr Versicherungsschutz noch zeitgemäß ist
-welche Anpassungen sinnvoll wären
dann nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf.
Wenn Sie mehr über uns lesen möchten, dann klicken Sie HIER.
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie fortfahren diese Webseite zu nutzen.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies und Skripte. Sie haben die Möglichkeit folgende Kategorien zu akzeptieren oder zu blockieren.
Immer akzeptieren
Notwendige Cookies sind für die ordnungsgemäße Funktion der Website erforderlich. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.
Name
Beschreibung
PHPSESSID
Dieses Cookie ist für PHP-Anwendungen. Das Cookie wird verwendet um die eindeutige Session-ID eines Benutzers zu speichern und zu identifizieren um die Benutzersitzung auf der Website zu verwalten. Das Cookie ist ein Session-Cookie und wird gelöscht, wenn alle Browser-Fenster geschlossen werden.
Anbieter-TypCookieLaufzeitSession
Analytische Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies helfen bei der Bereitstellung von Informationen zu Metriken wie Besucherzahl, Absprungrate, Ursprung oder ähnlichem.
Name
Beschreibung
Performance Cookies sammeln Informationen darüber, wie Besucher eine Webseite nutzen. Beispielsweise welche Seiten Besucher wie häufig und wie lange besuchen, die Ladezeit der Website oder ob der Besucher Fehlermeldungen angezeigt bekommen. Alle Informationen, die diese Cookies sammeln, sind zusammengefasst und anonym - sie können keinen Besucher identifizieren.
Name
Beschreibung
_ga
Dieses Cookie wird von Google Analytics installiert. Dieses Cookie wird verwendet um Besucher-, Sitzungs- und Kampagnendaten zu berechnen und die Nutzung der Website für einen Analysebericht zu erfassen. Die Cookies speichern diese Informationen anonym und weisen eine zufällig generierte Nummer Besuchern zu um sie eindeutig zu identifizieren.
AnbieterGoogle Inc.TypCookieLaufzeit2 Jahre
_gid
Dieses Cookie wird von Google Analytics installiert. Das Cookie wird verwendet, um Informationen darüber zu speichern, wie Besucher eine Website nutzen und hilft bei der Erstellung eines Analyseberichts über den Zustand der Website. Die gesammelten Daten umfassen in anonymisierter Form die Anzahl der Besucher, die Website von der sie gekommen sind und die besuchten Seiten.
AnbieterGoogle Inc.TypCookieLaufzeit24 Stunden
Marketing Cookies werden für Werbung verwendet, um Besuchern relevante Anzeigen und Marketingkampagnen bereitzustellen. Diese Cookies verfolgen Besucher auf verschiedenen Websites und sammeln Informationen, um angepasste Anzeigen bereitzustellen.
Name
Beschreibung
NID
Google verwendet Cookies wie das NID-Cookie, um Werbung in Google-Produkten wie der Google-Suche individuell anzupassen.
AnbieterGoogle Inc.TypCookieLaufzeit24 Stunden
SID
Google verwendet Cookies wie das SID-Cookie, um Werbung in Google-Produkten wie der Google-Suche individuell anzupassen.
AnbieterGoogle Inc.TypCookieLaufzeit24 Stunden
Sonstige Cookies müssen noch analysiert werden und wurden noch in keiner Kategorie eingestuft.