Arbeiten bis 70 – Warum überhaupt noch in Rente gehen?

28.04.2016

Noch vor kurzem wurden „Zuckerle“ verteilt.

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren beschlossen. Die Voraussetzungen hierfür sind allerdings nicht so einfach zu erfüllen. Zuvor müssen 45 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung geflossen sein, ein Wert, der für Akademiker ohnehin nahezu unmöglich zu erreichen war. Die abschlagsfreie Rente sorgte vor allem für diejenigen, die in den Genuss dieser Maßnahme kamen, für breite Zustimmung. Auch die Erhöhung des Rentenniveaus im Jahr 2016 war eine mehr als positive Nachricht, die zu einem Plus von 4,25% in den alten Bundesländern und 5,95% in den neuen Bundesländern führte. Obwohl es auch hier den einen oder anderen Rentner überraschend wird, das er durch die Erhöhung auf einmal steuerpflichtig wird. Insgesamt sollen es über 160.000 Betroffene in Deutschland sein. Die Bürger dürfen sich also „freuen“, dass der Staat aktuell „Zuckerle“ verteilt. Allerdings täuschen diese Maßnahmen über einen entscheidenden Punkt hinweg und zwar, dass die gesetzliche Rente zukünftig den Bürgern für die Sicherung des Ruhestands nicht mehr ausreichen wird. Dieser Zustand ist der Regierung seit Jahren durchaus bewusst und führte zur Förderung der privaten Vorsorge durch den Staat (siehe Riester, Rürup).

Altersvorsorge: Renten

Erhöhung der Regelaltersgrenze

Trotz der Erhöhung des Rentenniveaus befindet sich die gesetzliche Rentenversicherung seit Jahren in einer prekären Lage, denn tatsächlich ist das Netto-Rentenniveau seit 1990 von  55,00% auf 47,5% kontinuierlich gefallen. Laut einer Berechnung der Bundesregierung wird das Niveau bis 2029 auf 44,6% gefallen sein. Eine Entwicklung, die weitere Maßnahmen erfordert. Und über diese weitere Maßnahme wird derzeit lautstark diskutiert – die Erhöhung der Rentenalters auf das 70te Lebensjahr. Tatsächlich sind sich Arbeitnehmer schon länger darüber im Klaren, dass sie wohl erst den Stift niederlegen werden, wenn sie schon mit einem Fuß im Grabe stehen. Diese These ist nicht ganz unbegründet, denn sollte die Rente mit 70 eingeführt werden, wird sie tatsächlich jeder Fünfte nicht mehr genießen können, da statistisch gesehen der Tod vorher eintritt. Diverse Medien titeln derzeit hämisch von einem „sozialverträglichen Ableben“, ein Ausdruck, der nur für Kopfschütteln sorgen kann. Im Klartext könnte man zusammenfassen, dass die junge Generation, derzeit in ein System einzahlt von dem sie in deutlich geringerem Maße profitieren werden, als es die Eltern getan haben und dass sie nun angehalten werden auch noch deutlich länger ihrem Beruf nachzugehen, um die Stabilität des Systems zu gewährleisten. Von Gerechtigkeit kann hierbei keine Rede mehr sein.

Altersvorsorge das A und O

Die Notwendigkeit einer frühen Altersvorsorge steht nicht mehr zur Diskussion, denn die Alternative ist eine immer weiter voranschreitende Altersarmut, die immer mehr Menschen betrifft. In den Zeitungen häufen sich die Artikel mit Titeln ähnlich wie „was tun, wenn die Rente nicht zum Leben reicht“, oder „aus dem Arbeitsleben in die Altersarmut“. Dennoch verschieben viele Arbeitnehmer dieses Thema nach hinten und handeln oftmals erst dann, wenn es schon zu spät ist. Dabei kann wenig bereits viel bewirken und einen Grundstein dafür legen, dass einem im Alter nicht dasselbe erwartet wie den Menschen, die derzeit die Berichterstattung mit ausreichend Stoff versorgen.

Werden Sie aktiv.

Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie die passende Altersvorsorge zu finden, um die Versorgungslücke zu schließen und Sie beruhigt in Rente gehen können. Nutzen Sie also die Gelegenheit und setzen sich mit uns in Kontakt. Damit sich Ihre Zukunft „in sicheren Händen“ befindet.

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