Ein wunderbares Beispiel unserer Bürokratie – Hoverboard

30.03.2017

Schon mal was von Hoverboard und Monowheel gehört?

Ab und zu werden wir mit Fragen konfrontiert zu denen wir Erkundigungen einholen müssen, damit wir verlässlig Auskunft geben können. Das Ergebnis lässt uns gelegentlich selbst staunen, wie auch im folgenden Fall. In diesem Zusammenhang mussten wir uns vor kurzem mit dem Thema Monowheel und Hoverboard und deren Absicherungsmöglichkeiten beschäftigen. Diese kleinen elektrisch betriebenen Spielzeuge sieht man derzeit immer mal wieder in den Innenstädten umherfahren. Sowohl Kinder, als auch Erwachsene versuchen sich daran mit Hilfe von Gewichtsverlagerung auf diesen Geräten zu halten und fortzubewegen. Eigentlich ein nettes, wenn auch nicht ganz billiges Spielzeug.

Hoverboard

Hoverboard

Aber jetzt kommts. Was bisher vermutlich noch niemand weiß, außer denjenigen, die bereits von der Polizei aufgehalten wurden, beide Fortbewegungsmittel (Hoverboard und Monowheel) erreichen leicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 6km/h und werden damit als Kraftfahrzeuge eingestuft und sind somit zulassungspflichtig! Somit kommen sämtliche Vorschriften für Kraftfahrzeuge zur Anwendung (StVZO, FZV). Da aber diese Geräte weder über Beleuchtung, Bremsen und Fahrgestellnummer verfügen und somit nicht der StVZO entsprechen,  kann  keine Betriebserlaubnis erteilt werden.

Somit sind Hoverboard und Monowheel und co. allgemein nicht zulassungsfähig!

Da aber die Regelungen der StVZO nichts desto trotz zu erfüllen sind, stellt das Führen eines solchen Gerätes eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld von 70€ und einem Punkt bestraft.

Es kommt noch besser! Eigentlich müsste die KFZ Versicherung die Deckung übernehmen, aber da diese Fahrzeuge nicht zulassungsfähig sind, gibt es keinen KFZ Versicherer, der hierfür eine Deckung aussprechen würde. Da aber jedes zulassungspflichtige Fahrzeug, welches im öffentlichen Verkehrsraum genutzt wird, zumindest Haftpflichtversichert sein muss, eine Absicherung aber nicht möglich ist, erfüllt jede Fahrt den Tatbestand gem. §6 PfIVG „Fahren ohne Pflichtversicherung“ was in Deutschland eine Straftat darstellt.

Achtung Eltern! Erziehungsberechtigte, die ihren Kindern den Umgang mit diesen Fahrzeugen gestatten, können der Beihilfe schuldig gesprochen werden, was eine Freiheitsstraße, oder Geldstrafe zur Folge haben kann. Kommt es zu einem Schaden, oder einem Unfall kommen dann noch zivilrechtliche Ansprüche dazu.

Da solche Tatbestände dem Strafverfolgungszwang unterliegen, umfassen die Maßnahmen der Polizei zum einen das Einleiten eines entsprechenden Verfahrens und ggf. die Sicherstellung des Kraftfahrzeugs als Beweismittel.

Liebe Eltern. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen den Kindern ein solches Fahrzeug zu kaufen, darf es nur auf privatem Grund benutzt werden. Sicherheitshalber sollten Sie gänzlich über den Kauf nachdenken. Es kann nämlich richtig teuer werden. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Erstinformation

Willkommen auf der Homepage der ISH GmbH.

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Bitte lesen Sie sich diese Erstinformation aufmerksam durch.

Im Rahmen der neuen EU- Vermittlerrichtlinie Insurance Distribution Directive (kurz IDD) wurden sämtliche Versicherungsvermittler angehalten innerhalb der Homepage deren Status klar und deutlich auszuweisen. Diese Erstinformation dient dem Verbraucherschutz und somit Ihrem Interesse.

Sobald Sie bestätigt haben, dass Sie diese Erstinformation gelesen und gespeichert haben, steht Ihnen unsere Homepage im vollen Umfang zur Verfügung.

Wir freuen uns mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Ihr Team der ISH GmbH

Erstinformation

Kundeninformation zur Erfüllung der gesetzlichen Informationspflicht gemäß § 11 VersVermV

Kontaktdaten:

ISH GmbH
Amberger Straße 3
93059 Regensburg

Telefon: 0941 - 20 90 83 10
Telefax: 0941 - 20 90 83 11
E-Mail: info@ish-regensburg.de
Webseite: https://www.ish-regensburg.de/

Tätigkeitsart:

Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Abs.1  der Gewerbeordnung. (GewO)

Gemeinsame Registerstelle nach § 11 a Abs. 1 GewO:

Vermittlerregisternummer Versicherungsvermittlung: D-SF5H-PELJJ-58

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Straße 29
10178 Berlin
Telefon: 0180 600 58 50
(Festnetzpreis 0,20 Euro/Anruf; Mobilfunkpreise maximal 0,60 Euro/Anruf)
www.vermittlerregister.info

Zuständige Registrierungsbehörde:

IHK für München Oberbayern
Max-Joseph-Str. 2
80333 München

Telefon: 089-511 61 50
Telefax: 089-511 63 06
Webseite: https://www.ihk-muenchen.de/de/

Offenlegung direkter oder indirekter Beteiligungen über 10% an Versicherungsunternehmen oder von Versicherungsunternehmen am Kapital des Versicherungsvermittlers über 10%:

Der Versicherungsvermittler hält keine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte oder des Kapitals an einem Versicherungsunternehmen.

Ein Versicherungsunternehmen hält keine mittelbare oder unmittelbare Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte oder des Kapitals am Versicherungsvermittler.

Anschriften der Schlichtungsstellen:

Versicherungsombudsmann e.V.
Postfach 08 06 32
10006 Berlin

Tel.: 0800 3696000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Fax: 0800 3699000 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Internet: www.versicherungsombudsmann.de

Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin

Tel.: 0800 2550444 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Fax: 030 20458931
Internet: www.pkv-ombudsmann.de